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Kindergarten in Rohrberg bekommt endlich neue Fenster

Rohrberg (Eichsfeld). Dreimal hatte sich der Förderverein "Kleine Füße" aus Rohrberg umsonst in Erfurt um eine Geldspritze bemüht. Aber jetzt hat die Thüringer Landesregierung doch noch ein paar Euro übrig gehabt, damit im Rohrberger Kindergarten endlich neue Fenster eingebaut werden können.

 
 
Moritz, Aaliyah und Jonas (von links) werden den Handwerkern, die in ihrem Kindergarten bald anrücken sollen, interessiert zuschauen. Foto: Eckhard Jüngel Moritz, Aaliyah und Jonas (von links) werden den Handwerkern, die in ihrem Kindergarten bald anrücken sollen, interessiert zuschauen. Foto: Eckhard Jüngel
Den großen Scheck über 3000 Euro brachte am Montag der CDU-LandtagsabgeordneteGerold Wucherpfennig in die kleine Eichsfeldgemeinde. Der Förderverein seinerseits legte noch stolze 4000 Euro dazu. Nun sind alle, vor allem natürlich die beiden Erzieherinnen im Kindergarten, glücklich darüber, dass es zumindest in der ersten Etage des im Jahre 1986 errichteten Gebäudes bald nicht mehr zieht und auch alle Fenster wieder richtig auf- und zugemacht werden können. Bei einigen der alten Holzfenster fehlen nämlich schon die Griffe, sodass man sich dazu entschied, einzelne Fensterflügel zuzunageln.

 

MarkusKulle vom Förderverein berichtete, wie man seit 2012, als der Förderverein gegründet wurde, immer wieder Anträge in die Staatskanzlei geschickt habe. Ohne Ergebnis. Und von Anfang an habe man deutlich gemacht, dass die neuen Fenster ganz dringend gebraucht werden. "Die sind so alt wie das Haus und einfach völlig fertig", soKulle. AlsGerold Wucherpfennig im Sommer zu einem Fest in der Musikscheune zu Gast war, habe er seine Hilfe signalisiert. Und nun ist es tatsächlich möglich geworden, dass Geld aus der Staatslotterie für den guten Zweck eingesetzt werden kann.

 

 
 
Die 7000 Euro würden freilich nicht für alle Fenster reichen. Aber mit denen in der ersten Etage und zwei Fluchttüren - wichtig, um die Brandschutzauflagen einzuhalten - könne man jetzt beginnen. Mitte Januar soll der Austausch über die Bühne gegangen sein. Der Förderverein brachte seine 4000 Euro bei verschiedenen Veranstaltungen, wie den Kinderfesten und dem Freestyle Motocross, zusammen.

 

Auch Trägerverein und Bürgermeister dankbar

  • Markus Kulle, hier mit seinem Sohn Vincent, hat sich gemeinsam mit dem Förderverein dafür eingesetzt, dass neue Fenster eingebaut werden können. Foto: Eckhard Jüngel Markus Kulle, hier mit seinem Sohn Vincent, hat sich gemeinsam mit dem Förderverein dafür eingesetzt, dass neue Fenster eingebaut werden können. Foto: Eckhard Jüngel
Darüber freuen sich sowohl der Träger des Kindergartens, der Sozial,- Kinder- und Jugendhaus "Regenbogen" e.V., als auch BürgermeisterStephan Hesse. "Wir können hier zwar Möbel hineinstellen, aber dürfen kein Geld ins Gebäude stecken, weil wir nicht der Eigentümer sind", erklärtRalf Ständer, der Geschäftsführer des Trägervereins, warum ihm die Hände gebunden sind.

 

Das Kindergartengebäude gehört der Gemeinde. Aber die hat nicht die finanziellen Mittel, um hier zu investieren, bedauert der Bürgermeister. Es sei schon ein riesiger Kraftakt, in einem so kleinen Dorf wieRohrberg - derzeit hat es 235 Einwohner - überhaupt einen Kindergarten zu halten, weiß auch der LandtagsabgeordneteGerold Wucherpfennig.

 

Derzeit werden hier 13 Kinder von den zwei Mitarbeiterinnen betreut, in einem halben Jahr sollen es sogar 16 sein. Es gab aber auch Zeiten, da saßen hier nur fünf Knirpse im Gruppenraum. Selbst diese Zeiten habe man durchgestanden, blicktRalf Ständer auf insgesamt 20 Jahre Trägerschaft inRohrberg zurück. "Wir haben den Kindergarten mit überschüssigen Mitteln aus dem Pflegedienst gestützt", sagt er. So sei es möglich gewesen, Möbel zu kaufen. Weil es in der Gemeindekasse mau aussieht, ist BürgermeisterStephan Hesse sehr froh, dass sich die Eltern im Förderverein engagieren und so mithelfen, die Einrichtung zu erhalten.

 

Kindergarten kostet die Gemeinde viel Kraft

Das entlaste die Gemeindekasse enorm. Schließlich seien schon allein an Betreuungskosten pro Jahr rund 60.000 Euro aufzubringen. "Das ist die größte Position in unserem Haushalt", verdeutlichtStephan Hesse. Gewerbesteuereinnahmen habeRohrberg nicht, und wie alle anderen Kommunen müsse das Dorf mit immer weiter sinkenden Schlüsselzuweisungen zurechtkommen.

 

Die GemeindeRohrberg bemühe sich derzeit darum, ein kleines Baugebiet zu erschließen, damit junge Leute hier ihr Eigenheim errichten und in ihrem Heimatdorf bleiben können. Diese Investition komme letztlich auch wieder dem Kindergarten zugute, hofft BürgermeisterHesse.

 

Quelle! Natalie Hünger / 16.12.14 / TA
Z0R0005960856

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Gemeinde Rohrberg
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37318 Rohrberg

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